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Der Verein bbz bernau  b o t  Jugendlichen, als Alternative zum Zivildienst für Kriegsdienstverweigerer, die am Anfang ihres beruflichen Lebens standen, die Möglichkeit ein Freiwilliges soziales Jahr in der Kultur zu leisten.

Der Freiwillige erhielt einen Einblick in die Arbeit eines Vereins, wobei er voll und ganz in das Team integriert wurde und sich erstmals im Berufsleben orientieren konnte.

Auf besondere Fähigkeiten wurde dabei eingegangen, womit ihm die Möglichkeit gegeben wurde, sich und sein Können zu erproben. Dieser Prozess gipfelte in einem eigenständigen kulturellen Projekt, das der Freiwillige selbst entwickelte und auf die Beine stellte.

Für das Jahr 2010/2011 ist kein Einsatz von Freiwilligen geplant.

Die ehemaligen Freiwilligen berichten:

> Anne:

"Durch die Arbeit an sich, durch das Arbeiten mit Menschen ist mir einiges klarer geworden. Es steht für mich fest, dass ich auch später den Umgang mit Menschen zum Inhalt meiner beruflichen Zukunft machen möchte. Ich habe viel für mich persönlich erfahren."


> Falko:

„Durch meine Arbeit erhielt ich u.a. Einblicke in die einzelnen Arbeitsschritte, die nötig sind um ein Projekt zu realisieren. Ich lernte den Verein und dessen Aufgaben sehr genau kennen und bekam damit eine Vorstellung von den großen Anstrengungen, die nötig sind um selbst relativ kleine Projekte zu realisieren."


> Peter:

„Ich bin von Zuhause aus- und von Bremen nach Berlin gezogen und habe viele neue Erfahrungen gemacht [...] Als sehr bereichernd fand ich auch die vier Bildungsseminare, wo ich nicht nur interessante Workshops belegte, sondern es auch zum Austausch mit anderen Freiwilligen kam."


> Falk:

„... begann ich für das Projekt Hexenverfolgung in Bernau 400 Jahre alte Prozessprotokolle aufzuarbeiten. Diese Arbeit ermöglichte es mir zum ersten Mal eine ganz andere Art und Weise kennen zu lernen, mich mit Geschichte zu beschäftigen. Nicht als kaltes Wissen aus Lehrbüchern, sondern als persönliche Erfahrung mit menschlichen Schicksalen, die real greifbar waren. Ähnliches empfand ich [...] als ich dabei half, Briefe einer deportierten Frau an ihre Familie aus dem Warschauer Ghetto zu lesen."


> Stephanie:

„Im letzten Jahr habe ich viel vom Ablauf in einem Büro kennen gelernt. Ich habe einiges darüber erfahren, wie viel Arbeit dahinter steckt, um einzelne Vorträge zustande zu bringen. Für mich war es eine sehr schöne Zeit und eine gute Möglichkeit, einen Blick in die Berufswelt zu werfen.“